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BAG Senior*innenpolitik

Mitgliederversammlung am 27. Juni 2025 in Berlin

Wir engagieren uns für eine Senior*innenpolitik, die den Menschen nach der Erwerbstätigkeit, ein selbstbestimmtes Leben in Würde ermöglicht. Die destruktiven Angebote der Regierungsparteien zur Bewältigung der demographischen Veränderungen in der Gesellschaft führen, entgegen allen Sonntagsreden, zum Absinken des Lebensniveaus im Alter, bedrohen Millionen Menschen mit Altersarmut und beschädigen auf unverantwortliche Weise den Generationenzusammenhalt. Diese Tendenz muss gestoppt werden. Reparaturen an der regierungsamtlichen Altenpolitik reichen nicht mehr aus. Notwendig ist eine neue Kultur des Alters und des Alterns. Dafür muss sich Die Linke stark machen.

In den „Senior*innenpolitischen Standpunkten“ haben wir unsere Vorschläge unterbreitet. Alle Senior*innenarbeitsgemeinschaften der Linken sind aufgerufen, bei den Vorständen und Mandatsträgern unserer Partei in diesem Sinne für konkrete politische Aktivitäten zu werben, eigene Maßnahmen zu ihrer Unterstützung zu entwickeln und die Mitglieder der BAG für die Mitarbeit in anderen Senior*innenzusammenschlüssen und in Senior*innenvertretungen zu gewinnen.

Unsere Sprecher*innen

Am 27. Juni 2025 wählte die BAG Senior*innenpolitik in Berlin einen neuen Sprecher*innenrat: Peter Mundt, Barbara Hesse, Sonja Kemnitz und Sabine Skubsch (v.l.).

Gemeinsam mit der seniorenpolitischen Sprecherin der Linke-Fraktion Mandy Eißing und Lisa Pfitzmann aus dem Parteivorstand ging es um unsere Themen: Generationensolidarität statt Altersdiskriminierung – Gutes Leben im Alter statt Alterarmut – Pflegenotstand und Gesunheitsversorgung – Bezalbares Wohnen – Mobilität barrierefrei und bezahlbar für alle – Politik gegen Aufrüstung und Militarisierung.

Jahresversammlung 2026 der BAG Senior*innenpolitik in Berlin

Am 27. März .2026 traf sich in Berlin die BAG Senior*innenpolitik. Es beteiligten sich 26 Genoss*innen aus Baden-Württemberg, Berlin, Brandenburg, Hamburg, Mecklenburg-Vorpommern, NRW, Sachsen, Sachsen-Anhalt und Thüringen. Die MV wurde teilweise per Zoom übertragen, so dass auch Interessierte aus weit entfernten Regionen teilnehmen konnten.

Zum Thema „Wie können wir erfolgreich gegen Militarismus und Krieg kämpfen“ sprachen Sören Pellmann, Fraktionsvorsitzender der Linken im Bundestag, und Ingar Solty, Referent für Friedenspolitik der Rosa Luxemburg Stiftung. Beide hoben die grundlegende Alternative „Sozialstaat oder Rüstungsstaat“ als aktuelle Herausforderung hervor.  Gegen die Aufrüstung müsse die Linke Hoffnung organisieren und mobilisieren. Deshalb sind die wachsende kommunale Verankerung der Partei so wichtig sowie unser solidarischer Umgang miteinander. In der lebhaften Diskussion wurde Sörens Bekenntnis zu den außenpolitischen Pflöcken des Erfurter Programms begrüßt. Beide Referenten können sich nicht vorstellen, mit „kriegsgeilen Olivgrünen“ zu regieren. Sören sprach sich für Aktivitäten anlässlich des 85. Jahrestages des Überfalls der Nazis auf die Sowjetunion am 22. Juni aus.

Zu Gast waren auch Maria M. und Max K. vom Bundessprecher*innenrat der Linksjugend Solid. Sie berichteten über die Kampagne gegen die Wehrpflicht, die die BAG Senior*innenpolitik aktiv unterstützt. Schwerpunkt der Arbeit der BAG wird in diesem Jahr auch der „Ratschlag Generationensolidarität“ sein, den die BAG und solid gemeinsam vorbereiten werden.

Es wurden ein Tätigkeitsbericht bestätigt und einstimmig eine BAG-Satzung verabschiedet, die von einer Arbeitsgruppe (Sonja K., Christine P., Barbara H. und Wolfgang A.) erarbeitet wurde. Weiter wählten wir unsere drei Parteitagsdelegierten: Steffi Deutschman aus Sachsen, Sabine Skubsch aus Baden-Württemberg und Peter Mundt aus Brandenburg.

Treffen der Sprecher*innen der Senior*innenpolitischen Landesarbeitsgemeinschaften in Berlin (2023)

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