05.03.2026 - Unterstützen wir den Schulstreik gegen die Wehrpflicht!
Generationensolidarität!
Die Mehrheit der jungen Menschen in diesem Land will keine Wehrpflicht. Der Merz-Regierung ist das egal – der neue Wehrdienst ist längst beschlossen. Schon jetzt erhalten junge Menschen in diesem Land Post von der Bundeswehr, ab Juli 2027 kommt dann die zwingende Musterung. Für viele junge Menschen bedeutet das nicht Sicherheit, sondern Angst – Angst davor, den Briefkasten zu öffnen. Angst davor, dass dies nur der Anfang ist. Angst davor, dass Pistorius und Co. sie künftig an die Front schicken werden.
Wo wird gestreikt - die Übersicht
Doch jetzt schließen sich bundesweit junge Menschen an Schulen und Berufsschulen zusammen, um sich gegen die Einberufungsbefehle und Zwangsdienste zu wehren. In mittlerweile über 100 Städten rufen Schüler*innen zum Schulstreik gegen die Wehrpflicht auf. Schon morgen, am 5. März, wollen sie mit vielen Tausenden auf die Straßen gehen.
Als Partei Die Linke sind wir an ihrer Seite. Morgen gehen wir mit vielen Tausend Menschen auf die Straße und zeigen Merz, Pistorius und Co., dass wir alle hinter den jungen Menschen stehen.
Rüstungskonzerne verdienen sich dumm und dämlich, während viele Menschen nicht mal wissen, wie sie sich den Wocheneinkauf, die Miete oder eine warme Wohnung leisten sollen. Für die Gewinne der Rüstungskonzerne setzen Merz und Co. die Zukunft junger Menschen aufs Spiel. Denn sie sind es, die die Konsequenzen der Militarisierung und Aufrüstung tragen sollen.
Gemeinsam mit vielen Tausenden Jugendlichen stellen wir uns Merz‘ und Pistorius‘ Plänen in den Weg. An ihrer Seite stellen wir uns gemeinsam gegen Wehrpflicht und Zwangsdienst und gehen morgen, am 5. März, im ganzen Land auf die Straßen. Doch das wird nur groß, wenn auch du dabei bist.
Ines Schwerdtner und Jan van Aken
Parteivorsitzende
Stabiles Rentensystem ist möglich
CDU will einen späteren Renteneintritt. Die Linke stellt ein verfassungskonformes Rentenkonzept vor, das dem in Österreich ähnelt.
Die Rentenkommission der Bundesregierung soll in der nächsten Woche über Reformvorschläge beraten, die bis Mitte des Jahres vor gelegt werden sollen. Es gibt erste Signale, dass es darum geht, das Renteneintrittsalter weiter nach oben zu schieben. So hat Jens Spahn, CDU-Bundestagsfraktionschef, gegenüber zdf-Heute gesagt, „wenn man 100 Jahre alt wird, kann man nicht mit Mitte 60 aufhören zu arbeiten". Er fordert einen sehr viel späteren Renteneintritt.
„Abgesehen davon, dass 100 Lebensjahre eine Illusion sind, vor allem arme Menschen haben eine geringere Lebenserwartung“, kommentiert Ines Schwerdtner, Parteivorsitzende der Linke, am 16. Februar auf einer Pressekonferenz, „ist das nicht das richtige Herangehen.“ Die Partei hat ihr Rentenkonzept noch einmal vom Wissenschaftlichen Dienst des Bundestages prüfen lassen. Herausgekommen sei, dass es durchgerechnet und verfassungsrechtlich zulässig sei. Wesentlicher Bestandteil: Alle Erwerbstätigen zahlen ein, auch Beamte, Selbstständige, Abgeordnete. Der Arbeitgeberbeitrag wird wieder etwas angehoben, denn der sei schon lange nicht mehr paritätisch, die Belastungen wurden zunehmend auf die Arbeitnehmer*innen übertragen, so Schwerdtner. Im Konzept der Linken ist auch eine Erhöhung der Beitragsbemessungsgrenze vorgesehen. Diese beträgt zurzeit 8.450 Euro monatlich, für Einkommen darüber muss kein Rentenbeitrag mehr gezahlt werden. Im Endeffekt könnte das gesetzliche Rentenniveau sogar von derzeit 48 auf 53 Prozent angehoben werden, so Schwerdtner.
Ines Schwerdtner verwies noch einmal ausdrücklich auf das Rentensystem im Nachbarland Österreich. Dort zahlen alle Erwerbstätigen ein, Schritt für Schritt zum Beispiel auch Beamte, die vorher davon ausgenommen waren. Der Beitragssatz beträgt 22,8 Prozent, wobei der Arbeitgeberanteil höher als der Arbeitnehmeranteil ist, nämlich 12,55 Prozent, während Arbeitnehmer 10,25 Prozent tragen. Gezahlt wird eine Rente von 80 Prozent nach 45 Beitragsjahren und sogar 14mal im Jahr, also mit Urlaubs- und Weihnachtsrente. Außerdem gibt es für Menschen mit geringem Einkommen eine Ausgleichszulage, um Altersarmut zu vermeiden. „Wenn Österreich ein stabiles Rentensystem hinbekommt oder auch andere Länder wie Schweden oder Spanien, dann muss das auch in Deutschland möglich sein“, fordert Schwerdtner. bc
Entnommen aus der Zeitung für den Barnim “Offene Worte” vom 17.02.2026 von Die Linke KV Barnim
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