8. Mai - Tag der Befreiung vom Faschismus - Schulstreik gegen die Wehrpflicht

Die BAG Senior*innenpolitik unterstützt bundesweit den Schulstreik gegen die Wehrpflicht.

Am Tag der Befreiung vom Faschismus gehen wir mit den Schüler*innen gegen die Militarisierung der Gesellschaft, gegen die Wehrpflicht auf die Straße.

 

Hier kann der Flyer der BAG heruntergeladen werden.

ver.di-Senior*innen Hamburg fordern: 8. Mai muss gesetzlicher Feiertag werden

Die ver.di Senior*innen von den Fachbereichen A und D haben in einem Brief an den Verfassungs- und Bezirksausschuss der Hamburger Bürgerschaft gefordert, dass der 8. Mai  ein gesetzlicher Feiertag wird:

Sehr geehrte Frau Dr. Veit,
sehr geehrte Mitglieder des Verfassungs- und Bezirksausschusses der Hamburgischen Bürgerschaft,
die Mitgliederversammlung der Seniorinnen und Senioren der Fachbereiche A und D der Gewerkschaft ver.di Hamburg hat sich am 16.04.2026 mit dem nahenden Jahrestages des Endes des 2. Weltkriegs und der Befreiung von der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft am 8. Mai befasst. Einige unserer ver.di-Seniorinnen und -Senioren haben als Kinder noch selbst die Schrecken des 2. Weltkriegs und das Ende des Krieges erlebt.
Die Mitgliederversammlung der ver.di-Seniorinnen und -Senioren hat intensiv diskutiert, ob der 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag werden soll - und hat dazu einstimmig beschlossen:
"Wir ver.di-Seniorinnen und Senioren bekräftigen die Position von ver.di Hamburg - veröffentlicht in einer Pressemitteilung vom 10.02.2025:
„ver.di Hamburg fordert bereits seit 2015, den 8. Mai als ‚Tag der Befreiung vom Faschismus‘ zum Feiertag zu erklären. 2025 jährt sich das Ende des zweiten Weltkrieges zum 80. Mal. Faschisten, und rechte Populisten gewinnen wieder an Boden. Gleichzeitig zeigt eine aktuelle Umfrage, dass gut jeder zehnte junge Erwachsene in Deutschland noch nie etwas vom Holocaust gehört hat. Doch Verantwortung für die Zukunft der Demokratie kann nur übernehmen, wer sich mit der Vergangenheit auskennt. Ein Tag zur Feier der Befreiung vom Faschismus wäre ein wichtiger Schritt, um eine würdige und zukunftsgerichtete Erinnerungskultur voranzubringen. Deshalb muss der 8. Mai ein gesetzlicher Feiertag werden!“
Wir fordern Sie - als der für die Erklärung von Feiertagen zuständige Ausschuss der Hamburgischen Bürgerschaft - auf, sich dafür einzusetzen, dass der 8. Mai - der Tag der Befreiung vom Faschismus als gesetzlichen Feiertag erklärt wird.
 

Auf der       1. Mai- Demonstration       in Hamburg

Hamburger Senior:innen fordern am 1. Mai: Kein Kahlschlag unserer sozialen Sicherungssysteme!

Das Hamburger Bündnis der Senior*innengruppen, Sozialverbände und gewerkschaftlichen Senior*innengruppen tritt mit einem gemeinsamen Flyer am 1. Mai auf. 

Angesichts der uns von der Bundesregierung und vielen Interessenverbänden der Wirtschaft verkauften unverzichtbaren radikalen Kürzungen unserer Sozialen Sicherungssystem haben wir beschlossen uns das nicht Widerspruchslos gefallen zu lassen.
Wir wollen uns gemeinsam in einem Großem Senior*innenblock auf der diesjährigen 1. Mai Demonstration des DGB hinter dem Transparent "Hamburger Senior*innen fordern: Kein Kahlschlag unserer sozialen Sicherungssysteme!" versammeln und unseren Protest auf die Straße tragen.
Startpunkt ist am S-Bahnhof Ottensen. Den Senior*innenblock stellen wir in der Bahrenfelder Straße 247 auf - auf Höhe der Bar MayDay. Die Hamburger Mai-Demonstration am Freitag, 1. Mai 2026, beginnt ab 10:30 Uhr am S-Bahnbahnhof Ottensen / Bahrenfelder Straße. Beginn der Demonstration 11 Uhr. Kundgebung ab 12 Uhr auf dem Fischmarkt. 
Der SoVD Landesverband Hamburg, die AWO Hamburg, der Landesseniorenbeirat Hamburg, die Bezirks Seniorenbeiräte und Seniorendelegierten-Versammlungen Hamburg-Altona, Hamburg Mitte, Hamburg Eimsbüttel, Hamburg Nord. Hamburg Wandsbeck und Hamburg-Harburg, die DGB-Senior*innen Hamburg, die IG Metall und die aktiven ver.di Seniorinnen und Senioren Hamburg fordern in einer gemeinsamen Erklärung: 

Kein Kahlschlag unserer sozialen Sicherungssysteme!

Die derzeitige Bundesregierung betreibt eine Politik des Sozialkahlschlags. Wir widersprechen dieser Politik und bringen unsere Ablehnung und unseren Protest zum 1. Mai mit anderen Akteuren der Sozial- und Wohlfahrtsverbände auf die Straße.
Anlässlich des 75jährigen Jubiläums des Deutschen Bundesverbands der Banken e.V., erklärte Bundeskanzler Friedrich Merz am 20. April, dass die Rente für die nächsten Generationen lediglich eine "Basisabsicherung“ sein könne.
Nicht weniger drastisch sind die Ansagen von Bundesgesundheitsministerin Nina Warken zu Änderungen bei der Krankenversicherung. Auch sie redet Klartext: Es wird Leistungskürzungen für die Versicherten geben. Sie werden verstärkt zur Kasse gebeten, einerseits bei Zuzahlungen für Medikamente und andererseits bei medizinischen Behandlungen.
Noch heftiger werden die finanziellen Belastungen in der Pflege. Im Gespräch ist beispielsweise die Anhebung der durchschnittlichen Zuzahlungen für Heimbewohner*innen auf 3.500 Euro im Monat.
Und als wäre das nicht allein schon genug der Belastung für abhängig Beschäftigte, gehört es zum Plan der Bundesregierung, die Interessen der Finanzwirtschaft mit kapitalmarktabhängigen Rentenfonds zu fördern.
Das ist eine Politik des sozialen Kahlschlags, in deren Folge die Regierung die unzufriedenen Wähler*innen immer weiter in die Arme rechter Rattenfänger treibt.
Kriege, Klimakrise, steigende Arbeitslosigkeit oder explodierende Energiekosten: gerade in Zeiten sozialer Verwerfungen braucht es einen verlässlichen Sozialstaat! 
Wir brauchen verlässliche, zukunftsfeste soziale Sicherungssysteme - für einen verlässlichen Sozialstaat und keinen Sozialabbau!
Wir fordern:
- Eine Rentenversicherung, eine Rente, eine Erwerbstätigenversicherung, die den Lebensstandard sichert und in die alle einzahlen, auch u. a. Parlamentarier und Beamte
- Eine Krankenversicherung für alle. Schluss mit der Zweiklassenmedizin! Wir brauchen eine Bürgerversicherung.
- Eine würdevolle und bezahlbare Pflege im Alter. Wir fordern eine Pflegevollversicherung.
- Keine Streichung von Hilfen für behinderte Menschen. 
Wir stehen für eine solidarische Gesellschaft, in der jeder in Würde leben kann!
Sozialer Kahlschlag und das Recht des Stärkeren lehnen wir ab!

ver.di und Die Linke fordern vergünstigtes Deutschlandticket für Senior*innen in Baden-Württemberg

Die Linke unterstützt die Forderung von ver.di Baden-Württemberg nach einem vergünstigten Deutschlandticket für Senior*innen. Dazu erklärt Kim Sophie Bohnen, Mitglied des Landesvorstands der Linken Baden-Württemberg: „Wir unterstützen die Forderung von ver.di an die Landesregierung für ein vergünstigtes Deutschland-Ticket für Seniorinnen und Senioren. Was Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern sich leisten können, kann sich auch Baden-Württemberg leisten. Viele Rentnerinnen können sich mit ihrer niedrigen Rente kein Deutschlandticket leisten. Ein vergünstigtes Deutschlandticket wäre ein Beitrag für Klimaschutz und mehr soziale Gerechtigkeit.“

Hier die Pressemitteilung von ver.di: "Das Deutschlandticket kostet seit dem 1. Januar 2026 einheitlich 63 Euro im Monat. Für junge Menschen sowie Azubis und Studierende gibt es in Baden-Württemberg das D-Ticket JugendBW für ermäßigte 45 Euro. ver.di Baden-Württemberg fordert noch von der amtierenden Landesregierung, für Senior:innen auch ein vergünstigtes Deutschlandticket, wie es in Hamburg und Mecklenburg-Vorpommern bereits angeboten wird, auf den Weg zu bringen. Die Finanzierung und Preisgestaltung könnte wie beim erfolgreichen Jugend Ticket erfolgen.

Maike Schollenberger, ver.di Landesbezirksleiterin: „Mobilität ist ein entscheidender Schlüssel für gesellschaftliche Teilhabe. Viele Rentnerinnen und Rentner im reichen Baden-Württemberg können sich das reguläre Deutschlandticket von ihrer schmalen Rente nicht mehr leisten und werden so vom gesellschaftlichen Leben außerhalb ihres unmittelbaren Wohnumfeldes ausgeschlossen. Für junge Menschen mit keinem oder wenig Einkommen gibt es das Jugendticket, für aktive Beschäftigte häufig ein bezuschusstes Jobticket. Es ist höchste Zeit für bezahlbaren ÖPNV auch für unsere Seniorinnen und Senioren.“

Im heutigen Beschluss des ver.di Landesbezirksvorstandes in Stuttgart heißt es unter anderem:

Ein Senior:innenticket ist sozial gerecht. Für die meisten Senior:innen reduziert sich das Einkommen nach dem Ausscheiden aus dem Berufsleben stark. Die Durchschnittsrente für Frauen beträgt beispielsweise in Baden-Württemberg 950 Euro pro Monat. Die Informationen zu regionalen Angeboten für Sozialtickets mit unterschiedlichen Preisen, Berechtigungskriterien und Gültigkeitsbereichen sind schwer zugänglich und die Beantragung ist mit bürokratischen Hürden verbunden. Der siebte Armuts- und Reichtumsbericht stellt fest, dass Sozialleistungen oft nicht in Anspruch genommen werden.
www.vdk.de/aktuelles/aktuelle-meldungen/artikel/armutsbericht-hilfe-kommt-bei-aelteren-oft-nicht-an/
Als Gründe dafür, dass viele keine staatlichen Hilfen abrufen, werden fehlende oder falsche Informationen zum Leistungsanspruch oder auch abschreckende komplexe Antragsverfahren genannt. Viele Menschen verzichten aber auch aus Scham auf eine Beantragung.
Hinzu kommt:
- Ein Senior:innenticket ist klimaschonend;
- ein Senior:innenticket motiviert, vom Pkw auf den ÖPNV umzusteigen."

Pressemitteilung ver.di Baden-Württemberg vom 25.03.2026

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