Generationenratschlag am 31. Januar in Karlsruhe: Gute Rente

Veranstaltung der LAG 60+links Baden-Württ. und Linksjugend ['solid] Baden-Württ.

Generationensolidarität statt Altersdiskriminierung: Wer Rentner*innen quält wird nicht gewählt! Für eine gute gerecht finanzierte Rente!

Kaum ein Tag vergeht, an dem Arbeitgeberverbände und ihre Lobbyisten im Bundestag uns erzählen, dass die gesetzliche Rente vor dem Kollaps stehe, die junge Generation über Gebühr belastet würde und die alte Generation über ihre Verhältnisse lebe. Für Panzer fließen die Milliarden nur so - aber für bezahlbare Wohnungen und gute Gesundheitsversorgung ist angeblich kein Geld da.

Als sozialistische Partei machen wir das nicht mit. Die Rente hat kein Generationenproblem: gut verdienende Erwerbstätige zahlen entweder gar nicht ein (z.B. Abgeordnete, Freiberufler*innen, Manager*innen) oder einen zu geringen Anteil ihres Arbeitseinkommens. Würden alle gleichmäßig in die gesetzliche Rentenversicherung einzahlen, wären unsere Rente gerechter und die Finanzprobleme der Rentenversicherung beseitig. Die gesetzliche Rente muss wieder zum Zentrum der Alterssicherung werden und den Lebensstandard im Alter sichern.

Keine Erhöhung des Rentenalters. Rente ab 65.

Anhebung des Rentenniveaus auf 53 %.

Solidarische Erwerbstätigenversicherung.

Alle Erwerbseinkommen müssen in die Rentenversicherung eingehen - auch die von Selbständigen, Beamt*innen und Politiker*innen.

Die Umlagefinanzierung hat sich bewährt. Keine Aktienrente.